Wetter trüb, manchmal bisschen Sonne, aber sehr warm. Heute wollten wir die 2. Etappe des Pilgerwegs mit dem Rad fahren, von der Kirche in Taininskoje. Losgefahren sind wir, haben nach 1,5 h abgebrochen, Mücken, schlammige Wege … keine Lust mehr. Aber unsere Lieblingsbrauerei war in der Nähe … 20200705_115214 Nach Heilbutt zu Hause sind wir nochmal los, um ein Gebiet für einen Spaziergang zu testen. Nichts Spektakuläres, aber in unserer Nähe und mit Potential. Viele Kirchen mit Geschichten. Die eine nicht geschlossen in Sowjetzeiten, die andere mit Kachelschmuck, eine ein ehemaliges Institut … 20200705_165229 20200705_163625 20200705_161538 20200705_160310 Haben dann noch ein Bier in einem netten Hof getrunken. Schöne Atmosphäre, viel junges Volk. 20200705_171746 Zurück über unsere Brücke über die Moskwa. 20200705_180306

Heute besuchten wir den Lenin-Sowchos sowchos gleich hinter MKAD im Süden von Moskau. Eine Art Vorzeigesiedlung, die die Sowjetzeit überdauert hat. Sehr ruhig, grün, beschaulich. Auch heute noch wird Landwirtschaft betrieben, in der Hauptsache werden gerade Erdbeeren gepflückt. Und es gibt lustige Lenin-Denkmäler. 20200704_102617 20200704_104046 Danach sind wir noch nach Ostrov gefahren, dort zieht es uns immer mal wieder hin wegen der schönen Kirche. 20200704_121828 Und dort entwickelt es sich auch. 20200704_121907 20200704_121929

War heute fleißig und habe Aufträge abgearbeitet. Türstopper-Matrjoschkas 20200630_101406 gegen das ständige Türenknallen im zugigen Moskau und Masken und Taschentuchbehälter 20200630_182138 für Nonnen in Deutschland. Zur Belohnung konnte ich im Gorkipark die Sonne genießen.20200630_135439 Unter der Woche ist es noch recht leer.

Wir sind zeitig los und waren mit den Rädern an der Jausa, nochmal gucken, wie es sich für einen Spaziergang eignet, und dann sind wir weiter gefahren bis hinter die Stadtgrenze zur schönen Kirche in Taininskoje. Wirklich ein sehr schönes Areal, die Wege sind gut, meist schattig, oftmals wurden Holzstege gebaut, die durch sumpfähnliche Landschaft führen, es gibt viele Brücken,  ganz viel Grün und viele abwechslungsreich gestaltete Spielplätze. Da werden wir noch öfter fahren. Und als Krönung des Tages gab es Boeuf Stroganoff. Ist sehr gut geworden, aus Sowjetzeiten kennen wir es anders …

Nachdem wir gestern am Vormittag auf dem Markt waren – sehr anstrengend mit Maske bei der Hitze -, waren wir mit den Rädern an der Metro Aviamotornaja unterwegs. Die Arbeitersiedlung Dangauerovka mit dem Nomadenmuseum kannten wir ja schon, aber die konstruktivistischen Instituts- und Wohnheimgebäude am Beginn von Lefortovo noch nicht. Zwar alles interessant, vor allem das rote Gebäude – hinten noch Konstruktivismus, aber die Straßenfassade schon im Stalinstil. Ist für einen Spaziergang aber leider zu mager.