Moskauer Umland

Zwei Ausflüge führten uns an den Wochenenden raus aus Moskau in Richtung Südosten. Das Nikolo-Ugreschskij-Kloster in Dserschinski 20160227_121944hatten wir vor Jahren schon besucht, nun waren wir wieder fasziniert von der Größe und Gepflegtheit des Geländes. Viele Kirchen stehen dort, es dominiert die Verklärungskirche im russisch-byzantinischen Stil, die 7000 Gläubige fasst. Die altscheinende Kirche daneben wurde 1940 abgerissen und erst vor einigen Jahren wieder aufgebaut. In Lytkarino warfen wir einen Blick auf die noch wirklich alte Zeltdachkirche 20160227_133834vom Ende des 16. Jahrhunderts und schauten über die Moskwa hinüber nach Ostrov, immer wieder toll! Die zwei Adelsanwesen dort machen einen etwas verlassenen Eindruck. Und auch die Wohnsituation scheint nicht immer zufriedenstellend zu sein.20160227_133951

In Schilino entdeckten wir eine Kirche im Stil des provinziellen Barock, die zu Sowjetzeiten nicht geschlossen war. жилиноSo konnte ihre Inneneinrichtung, inklusive Ikonenwand, die vollständig mit Blattgold bedeckt ist,  erhalten werden. Ein Kleinod steht in Udelnaja, einem Ort, an dem sich früher die Moskauer in ihren Datschen erholt haben. Die Holzkirche von 1897 beeindruckt in ihren Ausmaßen. Innen ist sie mit dunklem Holz verkleidet, die Ikonenwände stehen noch, denn auch diese Kirche war während der Sowjetzeit offen.удельная

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