Pensa-Samara, Teil 1

Das lange Frauentagswochenende verleitete uns zu einem Ausflug nach Samara. Davor machten wir einen Umweg über Pensa, um unser Herzbaby zu besuchen. Pensa erwartete uns mit dicker Luft. Und das wollte ich schon immer mal – mit dem Taxi vor dem Hoteleingang vorfahren … Viele Sehenswürdigkeiten gibt es in Pensa nicht, ein Springbrunnen mit Licht und Musik im Sommer, das Meyerholdhaus, alte Handelsreihen und: das erste (und hoffentlich einzige) Stalinzentrum der Welt, eröffnet am 21. Dezember letzten Jahres. Das Stadtzentrum wird einigermaßen in Ordnung gehalten, es gibt eine lange Fußgängerzone. SAM_0748 Und einige sowjetische Überbleibsel, ein RiesenthermometerSAM_0747 und ein Wandmosaik.SAM_0749 Der Weg bis an den Stadtrand gestaltete sich schlammig, matschig, nass, eisig, vorbei an Holzhäusern,SAM_0755 Katzen, SAM_0754 und Kellern,SAM_0757 so haben wir einen umfassenden Eindruck gewonnen. Sehr berührt hat uns das Wiedersehen mit Semjons Familie. Der kleine Mann32PJGXW3 läuft nun und ist auch sonst ganz gut drauf, nur mit dem Gehör hapert es nach wie vor. Ich habe lange mit ihm gespielt und er war lieb und wurde überhaupt nicht müde.

Mit dem Zug ging es dann weiter nach Samara. Eine Zugfahrt erinnert immer wieder an sowjetische Zeiten, Viererkupé, eine Zugbegleiterin, die Tee bringt, bezogene Betten, das Handtuch in der Ablage, richtig urig und wie immer. Vor dem Fenster glitt die russische Landschaft vorbei, kleine und größere Siedlungen und immer wieder Wald. SAM_0759

 

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