Müde

Zwar waren wir am Wochenende immer noch müde, aber so langsam sollte mal wieder Normalität einkehren. Nach dem Einkauf auf dem Markt folgte eine Kochorgie – Hühnersuppe, Sauerampfersuppe, Krautsuppe, Hammel mit Gemüse und für den Winter habe ich Grillgemüse vorbereitet. Gestern sind wir ein bisschen herumgefahren und haben einen neuen Bezirk im Osten Moskaus erkundet. Zu den architektonischen Besonderheiten der Johannes-der-Täufer-Kirche, die 1801 im damaligen Dorf Ismailowskoje im Stil des russischen Klassizismus errichtet wurde2VSN_0669-1200, zählen die Säulen des Portals, die Kuppel sowie der ungewöhnliche ovale Vorraum, der mit neuen Fresken ausgemalt wurde. In der Sowjetzeit war sie nie geschlossen, obwohl vor allem Ende der vierziger Jahre das sowjetische Militär massiv versuchte, die Kirche abreißen zu lassen. Golizyn, ein enger Vertrauter Peter I., ließ 1699 die Snamenskaja Kirche bauen, sie wurde 1705 geweiht. Die Kirche gehört zu den bemerkenswertesten Gebäuden Moskaus. Sie ist eher einem Pavillon ähnlich als einer Kirche. 185321_270x270Der untere Teil ist sehr reich mit Verzierungen versehen. Die Kirche des nicht von Menschenhand geschaffenen Bildes Jesus Christus befindet sich auf dem Gelände eines Krankenhauses. Auf dem Weg zur Kirche trifft man auf eine Kapelle, die Ende der neunziger Jahre aus einem Trafohäuschentrafo errichtet wurde –   Kirchengeschichte umgekehrt …

 

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