Ausflug ins Baltikum

Die  Herbstferien nutzten wir für einen Tripp durch Litauen und Lettland. Das Baltikum war schon zu Sowjetzeiten anders, europäischer. Und erst recht heute – angenehme Menschen, viele sprechen Englisch, sehr wenig Müll, selbst auf den Dörfern, überall spürt man die Anstrengungen sich das Leben lebenswert zu machen. Die Innenstädte sind gut restauriert, in vielen Dörfern entwickelte sich ebenfalls eine gute Infrastruktur. Überall wurden Radwege angelegt, auch zwischen Orten. Die Hotels selbst in kleinen Orten sind mit denen in Europa vergleichbar, sauber, ansprechende Zimmer, gutes Frühstück, freundliches Servicepersonal. In den Restaurants spielt durchweg leise Musik, man kann sich ohne Schwierigkeiten unterhalten. Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt. Kurzum – es sind Länder zum Wohlfühlen. Wir fuhren von Vilnius nach Riga. Vilnius, die litauische Hauptstadt, hat eine schöne Altstadt, viele Kirchen. sam_0408 In Trakai besuchten wir die gotische Wasserburg. sam_0421Kurz vor Kaunas warfen wir einen Blick auf das Kloster Pazaislis. sam_0426Der Rathausplatz in Kaunas, der heimlichen Hauptstadt Litauens, wird von Kaufmannshäusern gesäumt. Das Rathaus in der Mitte wird Weißer Schwan genannt.sam_0433 Ein Muss war die Standseilbahn, sam_0445die uns zur Auferstehungskirche sam_0442 brachte. Sehr bizarr erschien uns der Berg der Kreuze bei Siauliai, über einhundert tausend verschiedener Kreuze, Gebetsstöcke und Heiligenskulpturen werden inzwischen dort gezählt. s0sa9w35

In Lettland besichtigten wir in Rundale ein tolles Schloss, das Versailles der Ostsee. Mit seinen 138 Zimmern gehört es zu den prächtigsten Barockschlössern des Baltikums. sam_0454 rundale_palace_6483271573Eine selbst im Herbst wunderschöne Parkanlage komplettiert das Ensemble. In Dobele erfreuten wir uns an den Ruinen einer alten Ordensburg. Schließlich erreichten wir Liepaja an der Ostsee, eine Stadt der Musik mit einer neuen Konzerthalle, vielen Festivals und Spazierwegen durch die Stadt, die mit Noten gekennzeichnet sind. sam_0461Auch hier wurde und wird viel getan, die Holzhäuser und Jugendstilvillen werden restauriert, auch die Speicher. sam_0459 sam_0463 Und der Strand ist einzigartig! Die Ostseeküste war ansonsten schon auf Winter umgestellt, nicht mal ein Fischbrötchen oder Räucherfisch haben wir gefunden. Nur in Ventspils wehte ein appetitlicher Duft aus der Konservenfabrik … Hier stehen noch authentische Fischerhäuschen, aber auch die moderne Technik hat Einzug gehalten, wie in der neuen Bibliothek. Viel wird für Kinder getan. Mit dem Bott schipperten wir durch den Hafen. Gewohnt haben wir in einem restaurierten Holzhaus. sam_0467 Kuldiga hat den breitesten Wasserfall wenn nicht Europas, so doch Lettlands. Letzte Station war Riga, die lettische Hauptstadt. Die Altstadt ist geprägt von Kirchen, Kaufmanns- und Gildehäusern sowie Kirchen. Die Jugendstilgebäude sind einfach prächtig!

alberta_iela_4_latvian_architecture art-nouveu_architecture_riga jugendstil_smallAber auch andere Gebäude wie das Schwarzhäupterhaus sam_0474 oder die Drei Brüder.  sam_0475 Und natürlich besuchten wir den Zentralmarkt in ehemaligen Hangars. sam_0472  Eine Woche zum Entschleunigen! 

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