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Exkursionen

Und noch ein Spaziergang fand am Freitag statt, wieder bei Regen … Doch die Lehrer aus dem Saarland wollten Moskau sehen und zuerst ins Café Puschkin, wo wir prunkvoll eine Suppe schlürften. Dann noch ins Jelisejewskij – wieder Prunk, und danach fuhren wir einige der schönsten Metrostationen ab. Schließlich landeten wir bei uns in Samoskworetschie und schlenderten dort noch durch die Hinterhöfe. Trotz Wetter war es eine sehr angenehme Tour.

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ist es auch nicht langweilig. Montag Spaziergang und Yoga, außerdem musste der Rock für die Farbchallenge fertig werden, orange war angesagt, Dienstag Testlauf für meinen neuesten Spaziergang, der am Donnerstag Premiere hat, Mittwoch voller Schulbetrieb, abends waren wir im Konzert, Duduk-Musik, sehr entspannend. Gestern war ich auf Tour im südlichen Samoskworetschie, es hat wieder mal nur geregnet, aber alle hatten gute Laune, denn wir besuchten auch einige “süße” Läden wie den Werksverkauf der Konfektfabrik Rot Front oder das Haus des Honigs. Die Moschee wurde extra für uns aufgeschlossen. Und wir waren in einer Kirche, die zu Sowjetzeiten nicht geschlossen war.Und die Nähmaschine rattert …

Drei Spaziergänge und das Frühstück der Deutschen Gruppe liegen hinter mir, war manchmal ganz schön anstrengend. Am Dienstag war ich mit Freundinnen (wir kennen ns seit fast 40 Jahren) und Studenten, wir waren rund 20 Leute und manchmal hatte ich die Augen auch auf, auf einer Tour durch das Zentrum unterwegs, gestern besuchten wir ein konstruktivistisches Wohnviertel und heute spazierten wir über den Iwanowhügel.

Drei entspannte Tage verbachten wir in Astrachan, auf der Wolga und in Wolgograd. In Astrachan besuchten wir zuerst den Fischmarkt

– Fisch getrocknet, angeräuchert, kalt geräuchert – alles sehr lecker und wir haben unsere Mahlzeit im angrenzenden Theaterpark verzehrt.

In Astrachan ist noch viel zu tun, der Sanierungsbedarf ist hoch. Interessant waren die vielen Höfe mit den breiten Einfahrten.

Vom Standesamt

pilgern die Paare bis zur Liebesbrücke.

Wir schlenderten am Wolgafer entlang, informierten uns über unser Schiff und wanderten bis zum Kreml. Dort wurde 300 Jahre Gouvernement Astrachan gefeiert, kleine Mädchen interessierten sich für Kalaschnikows und sangen russische Heimatlieder. Alle möglichen Berufe wurden vorgestellt und auch Handwerker waren da. Am Ufer sahen wir kleine Panzerfahrer …

Am Anleger tanzten wir mit jungen Leuten zu Volksmusik,

sehr sympathisch. Um 19 Uhr checkten wir ein, unsere Kajüte war relativ groß, mit 3 Fenstern, Dusche, alles sehr sauber. Und kurz vor 20 Uhr verabschiedete sich unser Schiff mit viel Tamtam von Astrachan und vom Partnerschiff Wladimir Majakowski.

Tamtam und viel Krach gab es jedesmal beim Ablegen oder wenn wir die Majakowski unterwegs auch nur gesehen haben. Abendessen gab es für uns in der 1. Schicht, das Essen war insgesamt ganz gut. Die ganze Zeit über lieen verschiedene Kulturprogramme, Konzerte, Theaterstücke, Diso, Frühsport … Wir lagen meistens auf dem Sonnendeck nd schauten über die Wolga, hier ein Stück Steilufer.

Am Sonntag legten wir am Vormittag in Nikolskoje an

und kauften auf dem Markt dort eine Honigmelone und wieder Fisch, der vor Ort geräuchert wird.

Am Nachmittag landeten wir im Nichts an, Neptun erwartete die Touristen und bespaßte die Russen mit allerlei Spielchen.

Am Abend schafften wir es bis zur Disco und wünschten uns unsere Hits. Früh am Montagmorgen gingen wir in Wolgograd an Land.

Der Flussbahnhof ist angeblich der längste Europas. Stalinarchitektur erwartete uns, außerdem besichtigten wir Mamajew Kurgan.

  Davor ließen sich kleine Jungs im Kriegsoutfit fotografieren.    Insgesamt war das eine entspannte Tour, die Firma Wolga-Wolga können wir empfehlen.   

Auch am Sonntag waren wir walken und danach sind wir mit den Rädern meine Konstruktivismus-Tour abgefahren, steht zum Glück alles noch. Im Danilowmarkt war Lambadamarket, wo es süße Matrjoschkaohrringe aus Silber gab. Da wird endlich mal eine Marktlücke besetzt. Und mittags gab es leckere Suppe beim Vietnamesen.

Gestern startete ich in die neue DGM-Saison mit einem Spaziergang auf unserem Lieblingsmarkt und zeigte auch das angrenzende Kirchengelände. Vom heftigen Regen ließen wir uns beim Einkaufen nicht stören.

Wieder war ich in Sachen Spaziergangsvorbereitung unterwegs, diesmal war die Lubjanka dran, um den Feinschliff zu bekommen. An der Metro Tschistye Prudy wie auch an anderen Plätzen Moskaus stehen große Tafeln, die auf das schöne und innovative Moskau hinweisen, denn in einer Woche ist Stadtgeburtstag. Im kleinen, versteckt liegenden Sretenskij Kloster wurde eine riesige Kirche gebaut,  sie passt von ihren Dimensionen überhaupt nicht dorthin. Schließlich habe ich noch das neue Maja-Plissetzkaja-Denkmal entdeckt, sie war eine berühmte Primaballerina.

Heute wandelte ich auf den Spuren des nächsten neuen Spaziergangs – Samoskworetschie, zweiter Teil. Vom Paweletzker Bahnhof ging es bis zur Metro Tretjakowskaja. Auch in diesem Teil gibt es einiges zu sehen – das Bachruschin-Museum, schön ausgemalte Kirchen, davon war eine nicht geschlossen in der Sowjetzeit (dort gibt es im Kirchhof leckeren heißen Mors und Piroggen), ein Konfektwerk mit Fabrikverkauf, den im Volksmund “betrunkenes Haus” genannten Wohnblock, in dem sich seit einiger Zeit nicht nur lauter Geschäfte für gesunde Ernährung, sondern daneben auch Bars befinden, Botschaften und das tatarische Kulturzentrum mit Restaurant in der Nähe der historischen Moschee.,