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Freizeit

Spaziergänge und Nähen, Schule und Haushalt … aber das letzte Wochenende waren wir zur Silberhochzeit eingeladen, das ließ sich mit Spargel gut verbinden. Nach den Elternbesuchen dampften wir ab in Richtung Friedersdorf, um gemeinsam mit zahlreichen anderen Gästen zu feten. Exzellentes Wildschwein mit Sauerkraut sorgte für unser leibliches Wohl, zu trinken gab es auch genug. Am nächsten Tag erholten wir uns am Strand eines Sees, schauten beim Bauhaus in Dessau und bei den Meisterhäusern vorbei und pilgerten dann zum Spargelgebiet. Toller Spargel fand unseren Magen in einer romantischen Kneipe in Beelitz. Wir schauten uns die Heilstätten in Beelitz an, inzwischen alles Ruinen, die sich die Natur so langsam alle zurückerobert. Interessant ist der Baumkronenpfad über dem Alpenhaus. Sehenswert und schade um die schönen Gebäude.

 Leider ließ uns die Aeroflot nicht mitfliegen am Abend, so dass wir erst am nächsten Vormittag fliegen konnten, sehr suspekt.

Am Mittwochabend waren wir in der Botschaft. Dort traten die “Sonnennoten” auf, ein Orchester, in dem Kinder und Jugendliche mit Down-Syndrom spielen. Eine tolle Sache, es war sehr berührend. Und toll, dass es immer wieder Menschen gibt, die sich mit großem Engagement für diese Kinder einsetzen. Der A-Capella-Chor des Musikcolleges hat den Abend bereichert. Als Deutsche Gruppe haben wir dem Orchester einen Töpferofen übergeben, denn die Kinder werden allseits gefördert, malen, spielen und töpfern.

Am Freitag war ich wieder unterwegs mit Damen und einem Herrn. Im Martha-Maria-Kloster entdeckte ich dabei, dass am Sonntag das Wohltätigkeitsfest “Weiße Blume” stattfinden soll, das haben wir auch besucht.  Und am Freitagabend haben wir ein neues Restaurant mit Sommerterrasse ausprobiert, das ich auf der Tour ebenfalls gesehen hatte. Am Samstag fuhren wir mit den Rädern durch den Bitza-Wald, es war ziemlich mühsam, da die Wege, sofern man sie als solche bezeichnen kann, nicht gepflegt werden. Schönes Gebiet  trotzdem, mit vielen Wiesen, und in einer Bude wurde Schaschlyk gemacht … Vorher erkundeten wir ein neues, gar nicht so schlechtes Wohngebiet in Kommunarka, der Verkehr bleibt draußen und es gibt viele Spielplätze. Die Woche begann sportlich mit Nordic Walking auf der WDNCh am Vormittag und Yoga am Abend.

Am Wochenende waren wir an der Luft unterwegs, erst im Fliedergarten, leider blüht der Flieder hier noch nicht, nur einen blauen Hyazinthenteppich haben wir gefunden. In Zaryzino wurde eine Strecke für gesundes Laufen eröffnet, da es dort sehr viele Wege gibt, fehlen ein paar Schilder, um die Strecke ohne Verirren abzugehen, aber eigentlich ist es egal, wo man lang geht. Und mit den Rädern waren wir im Wald von Biruljowo im Süden Moskaus unterwegs – ein schön hügeliges Gelände mit richtigem Mischwald und Wegen, für die man allerdings ein Mountainbike bräuchten. Aber die Sonne hat geschienen und wir konnten schön lesen auf einer Bank.

Endlich ist es warm und sonnig. Wir eröffneten am Sonntag die Rad- und die Balkonsaison. Wir radelten um die Sretenka herum, denn ich muss einen neuen Spaziergang vorbereiten, sehr speziell. U nd danach statteten wir den Altgläubigen einen Besuch ab,  sie hatten ein Fest und es gab einen großen Markt.  

Am Samstag war ich in Leipzig auf der Kreativmesse im Kohlrabizirkus, beeindruckendes Gebäude … Viele neue Ideen habe ich mitgenommen, die werde ich so nach und nach umsetzen. Für den Markt am Samstag habe ich noch eine Mal- und Spieltasche für Kinder  und einen Kartenhalter für kleine Hände genäht.