Leider schon vorbei – aber es ist sehr, sehr schön gewesen. Albanien ist ein traumhaftes Urlaubsland, Natur pur, tolle Landschaften, das Gebirge im Norden heißt zwar Alpen, aber zum Glück war es überhaupt nicht sehr begangen, gastfreundliche Menschen, die öffentlichen Verkehrsmittel fahren super zuverlässig, interessante Kulturdenkmäler, und ein sonniger Strand mit klarem, blauem Wasser. Wir waren so ziemlich die ältesten Rucksacktouristen, wir haben die Entschleunigung genossen und uns gut erholt. Am Ende waren wir noch in Belgrad auf einer Hochzeit und konnten so noch einen Blick auf die serbische Hauptstadt werfen.

Tirana wundervolles Gebirge Kruja

Berat Girokastra

Albanische Riviera Belgrad

Am Donnerstag war ich im “Theater” – ein umgebauter LKW diente als Zuschauersaal, alle konnten rausgucken, aber niemand hinein. Zwei echte Fernfahrer fuhren mit uns am Moskauer Stadtrand entlang, eigentlich imitierten sie die Fahrt durch Sibirien, und erzählten aus ihrem Leben und von ihren zum Teil sehr harten Arbeits- und Lebensbedingungen. Vorbei ging es an Tankstellen, einer Banja (Sauna), über total holprige Wege, vorbei an einem riesigen Werk und Kraftwerk, durch einen Sumpf, sogar der Grad der Luftverschmutzung wurde unterwegs angezeigt, die Schiene wurde gefegt und plötzlich mussten wir einen Fluss durchfahren und wären beinahe ertrunken, zum Glück entpuppte sich das Ganze als Autowäsche. Zum Schluss erkundeten wir einen LKW-Parkplatz, weckten einen Fahrer, sahen einen Brummi, der wohl nicht mehr alle Räder dran hatte, sie alle kamen aus unterschiedlichen Gebieten und sogar Ländern und warteten auf neue Ladung. Tolles Projekt von Rimini Protokoll!

Rot ist ja nicht so mein Ding, ich erinnere mich nur ungern an mein rotes Jugendweihekleid … Deshalb ist Rot zart in den Hintergrund getreten. 

Thema der Kleidungschallenge war “Ohne Ärmel”, hab ich mit einem weiteren geliebten Hängerchen gut gelöst.