Abseits der breiten Magistralen und allseits bekannten Sehenswürdigkeiten lädt das historische, typisch russische Moskau ein, entdeckt und erkundet zu werden. In dieser lauten und hektischen Stadt gibt es charmante, oftmals versteckte und gemütliche Ecken, meine kleinen Besonderheiten, die ich Ihnen im Rahmen einer individuellen Exkursion gern zeigen möchte.

Bitte melden Sie sich unter E-Mail: simonehillmann@web.de oder Telefon: +7 915 242 3679 und wir finden gemeinsam Thema und Termin für einen Spaziergang.

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Vom monumentalen ins charmante Moskau – eine Tour für Neu-Moskauer

Der Spaziergang führt von Nord nach Süd durch das Zentrum der russischen Hauptstadt, beginnend am Puschkindenkmal an der Metro Twerskaja. Über die gleichnamige Straße und ihre Gassen, in denen sich u. a. tolle Geschäfte, verschobene Häuser und prächtige Bauten aus der Stalinzeit befinden, laufen wir zum Theaterplatz mit dem Bolschoi Theater, kommen zum GUM und zum Roten Platz. Dann überqueren wir die Moskwa und erleben ein gemütliches Moskau, mit Hinterhöfen, kleine Gassen, historischer Bebauung, Kirchen und sogar einem Kloster.

Roter Oktober

Moskaus Zentrum ist reich an Sehenswürdigkeiten. Auf unserem Spaziergang von der Metro Kropotkinskaja zum ehemaligen Schokoladenwerk Roter Oktober kommen wir an Bauwerken aus vier Jahrhunderten vorbei. Wir sehen u. a. das „Märchenhaus“, die Eliaskirche, die die Sowjetzeit ohne Schließung überlebt hat, Mietshäuser im Jugendstil, im altrussischen und konstruktivistischen Stil und erkunden das „Haus am Ufer“. Zum Schluss streifen wir über das Gelände des „Roten Oktober“ mit seinen Galerien, Büros und gemütlichen Bars und Restaurants.

Gassen an der ul. Twerskaya – zwischen Twerskaya und Bolschaya Nikitskaya

In den Gassen zwischen Twerskaya und Bolschaya Nikitskaya im Zentrum Moskaus lebten in der Nähe ihrer Arbeitsorte besonders viele Künstler. Wir schlendern vorbei an den Wohnhäusern für die Tänzer des Bolschoi Theaters, für Theaterleute und Musiker, sehen ihre Denkmäler und Wohnungsmuseen. In prachtvollen  ehemaligen adligen Anwesen sind nun Ministerien, Botschaften und die Moskauer Stadtregierung untergebracht. Wir bewundern verschobene Häuser, original erhaltene Kirchen, die Kirche der anglikanischen Gemeinde, Theater, Konzertsäle sowie das Universitätsstädtchen an der ul. Mochowaya.

Gassen an der ul. Twerskaya – zwischen Twerskaya und Petrowka

Nach einer kleinen Runde um das konstruktivistische Gebäude der Iswestija-Redaktion am Puschkinplatz tauchen wir ein in das Gewirr der Sträßchen, Gassen und Höfe an der Twerskaya, einer der Hauptstraßen im Herzen Moskaus. Das Viertel ist geprägt von großen Mietshäusern im Jugendstil, kleinen Villen mit imposanten Fassaden, Theatern. Zahllose Restaurants, Kneipen und Bars verstecken sich oftmals in den entferntesten Ecken der Innenhöfe. Wir entdecken verschobene Häuser und einen Kühlschrank für Pelzmäntel.

rdliches Samoskworetschie an der Metro Nowokusnetzkaja

Gegenüber vom Kreml erstreckt sich entlang der ul Pjatnitzkaya auf der anderen Seite der Moskwa Samoskworetschie, einer der ältesten Stadtbezirke der Hauptstadt. Hier befindet sich nicht nur die weltberühmte Tretjakowgalerie. Das malerische Viertel mit vielen Gassen und Hinterhöfen wird von zwei- bis dreistöckigen Stadtvillen von Adligen und Kaufleuten sowie von orthodoxen Kirchen und einem Kloster geprägt.

Südliches Samoskworetschie

Der Spaziergang durch den südlichen Teil von Samoskworetschie ist nicht nur architektonisch, sondern auch kulinarisch interessant. Wir gehen von der Metro Paweletzkaya bis zur Metro Tretyakovskaya, vorbei an Museen und Theatern, verschiedenen Kirchen, laufen durch das Viertel der Tataren mit der ältesten Moschee in Moskau, machen einen Abstecher in den Werksverkauf einer Konditoreiholding und besuchen das Haus des Honigs.

An der ul. Polyanka

Die Polyanka-Straße mit ihren kleinen Gassen gehört zu den geschichtsträchtigen Ecken von Samoskworetschie. Früher lebten dort Händler, Handwerker, Kosaken, Adlige und Kaufleute. Zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts veränderte sich das Bild, hohe Mietshäuser wurden gebaut. Auf unserem Spaziergang entdecken wir die alten Adels- und Kaufmannsvillen, ein originelles Holzhaus im Jugendstil, Botschaften, Kirchen – darunter eine wahre Perle der Architektur – die Kirche des heiligen Gregor von Neocäsarea.

Iwanowhügel rund um die evangelische Peter-und-Paul-Kirche

In der Nähe der Metro Kitajgorod, zwischen ul. Pokrowka und ul. Soljanka, erstreckt sich ein bewegtes Gebiet. Interessante historische und architektonische Denkmäler wie eins der ältesten Profangebäude Moskaus, Anwesen aus dem 18. Jahrhundert, Einrichtungen verschiedener Konfessionen, so die Hauptsynagoge, die evangelisch-lutherische Peter und Pauls Kirche, die Kirche der Baptistengemeinde, russisch-orthodoxe Kirchen, ein Kloster sowie stille Gärten und Höfe lassen diesen Spaziergang durch krumme Gassen zu einer abwechslungsreichen Tour werden.

Kriminelles Moskau – rings um den Chitrow-Platz

Mitten im Zentrum Moskaus befand sich vor der Revolution 1917 einer der skandalträchtigsten Plätze – der Chitrovka-Markt, dessen Bewohner und Besucher, deren Erlebnisse und Leben als Vorlage für Maxim Gorkis Stück „Nachtasyl“ dienten. Auf unserem Spaziergang tauchen wir ein in die Atmosphäre des längst vergangenen Moskaus, entdecken alte Gemächer, prächtige Anwesen und Mietshäuser, viele Kirchen, einen der Schiefen Türme der Hauptstadt und versteckte Höfe.

Kirchen und Klöster zwischen Puschkin- und Trubnaja Platz

Kirchen und Klöster stehen im Mittelpunkt des kleinen Spaziergangs zwischen Puschkinplatz und dem Trubnaja Platz. Wir betrachten die Villen und Mietshäuser am Strastnoi- und am Petrovskij Boulevard, erkunden das Hoch-Peter-Kloster, die Kirche in der Krapivenskij Gasse mit einem besonderen Kreuz und das Roshdestvenskij Kloster, entdecken kleine Klosterkantinen und können am Ende durch den Zentralen Markt schlendern.

Auf den Spuren russischer Ingenieure

Auf diesem Spaziergang werden wir Moskau mit anderen Augen betrachten – was haben russische Ingenieure geleistet und hinterlassen? Keine Angst, es geht nicht vorrangig um technische Details. Wir werden uns beispielsweise mit Glasdächern, verschobenen Gebäuden, der Wasser- und Stromversorgung oder dem Bau der Metro beschäftigen und das mit den Architekturdenkmälern auf unserem Weg durch das Moskauer Zentrum verbinden. Eine kurze Fahrt mit der Metro bringt uns zum Radioturm auf der Schabolowka.

Drei Bahnhöfe am Komsomolskaja Platz

Diese Tour führt uns in die Geschichte des russischen Eisenbahnwesens. Drei der neun Moskauer Bahnhöfe konzentrieren sich am Komsomolskaja Ploschtschad – der Kasaner, der Leningrader und der Jaroslawler. Nicht nur diese schönen Gebäude sind es wert angesehen zu werden, auch das Hotel Leningradskaja, das kleinste der Stalinhochhäuser, die Metrostation Komsomolskaja oder das Kaufhaus Moskowskij sind beeindruckende Architekturdenkmäler.

Deutsche Vorstadt und ehemaliger Deutscher Friedhof an der Metro Baumanskaja

Wer gut zu Fuß ist, kann auf dieser Tour nicht nur die Spuren der Deutschen und der russischen Zaren verfolgen, sondern in das Moskauer Leben abseits der großen Sehenswürdigkeiten eintauchen. Links und rechts der Jausa erkunden wir das ehemalige Gebiet der Vorstadt, wo der zukünftige Zar Peter I. oft zu Gast war, modernes Leben kennenlernte und wo er Paläste, Kirchen und Kasernen bauen ließ. Endpunkt ist der sogenannte Deutsche Friedhof mit Gräbern von Deutschen und anderen Ausländern.

Pokrowka I. zwischen Metro Tschistye Prudy und ul. Marosejka/Pokrowka

Der Spaziergang führt, beginnend an der Metro Tschistye Prudy, durch Straßen, stille Gassen und Höfe zwischen der ul. Mjasnitzkaja und der ul. Marosejka/Pokrowka. Uns begegnen Gebäude unterschiedlichster architektonischer Stilrichtungen, Botschaften, Kirchen und alte Gemächer von Kaufleuten.

Pokrowka II. zwischen Metro Krasnye worota und ul. Pokrowka

Die Straßen und Gassen zwischen dem Boulevardring und dem Gartenring bergen viele architektonische Besonderheiten Moskaus – Jugendstilgebäude, altrussische, klassizistische, konstruktivistische, moderne, Häuser aus Stein und sogar aus Holz – alles ist dabei. Das Viertel prägen viele Mietshäuser, aber es gibt auch Museen, Theater und sogar einen kleinen Zoo. Zum Schluss könnten wir Teeeis probieren.

Pokrowka III. – auf dem „Kaufmannshügel“ zwischen ul. Pokrowka und Woronzowo Pole

Der dritte Spaziergang in der Nähe der Metrostation Tschistye Prudy umfasst die Gegend zwischen den Straßen Pokrovka und Woronzowo Pole, die durch die Anwesen der Moskauer Kaufleute geprägt ist. Die Kaufleute kontrollierten nicht nur einen Großteil des Handels in Russland, sondern taten auch als Wohltäter für die Stadt Moskau viel Gutes. Wir spazieren durch die Gassen und machen uns mit der abwechslungsreichen Architektur vertraut – sehen Mietshäuser im Jugendstil, klassizistische Anwesen und Bildungseinrichtungen, barocke russisch-orthodoxe Kirchen und solche, die ihrem eigentlichen Zweck nicht mehr dienen sowie Wohnhäuser im Stil des Konstruktivismus.

Sretenka und Lubjanka – Straßen und Gassen mit viel Geschichte

Das Gebiet zwischen den Metrostationen Sucharevskaya und Lubjanka ist gekennzeichnet durch zumeist historische Bebauung. In den zahlreichen Gassen an der Sretenka stehen viele Kaufmannsanwesen, durch deren Höfe man von einer zur anderen Gasse spazieren kann, in denen früher die leichten Mädchen zu Hause waren. Die ul. Lubjanka wird von den Gebäuden des russischen Geheimdienstes geprägt. Durch das ehemalige Viertel der Franzosen mit der historischen Telefonstation geht es zum Endpunkt der Tour, dem Sretenskij Kloster.

Rund um Kusnetzkij Most

Die Kusnetzkij Most gehört zu den Moskauer Prachtstraßen, hier stehen viele reich verzierte Handelshäuser und Banken, befinden sich schicke Bars und Geschäfte. In den ehemaligen Klosterwohnhäusern auf der Roshdestwenka und Puschetschnaja sind nun Läden und Restaurants untergebracht. Zu den Sehenswürdigkeiten in diesem Gebiet zählen z. B. die Sanduny Banja, die Architekturhochschule, einige Kirchen und luxuriöse Passagen. Zum Schluss werfen wir von oben einen Blick auf Moskaus Zentrum.

Spaziergang durch Kitaigorod

Das heutige Kitaigorod kann auf 500 Jahre Geschichte zurückblicken und gehört zu den ältesten Stadtbezirken Moskaus. Hier wohnte die Aristokratie, hier entstanden russische und ausländische Handelshöfe, später kamen die Kaufleute dazu. Auch die ältesten russischen Klöster wurden dort errichtet. Auf unserem Spaziergang bewegen wir uns zwischen Aufgeklärtheit und Bildung sowie Handel und Unternehmertum. In der ul. Nikolskaya und der ul. Iljinka gleich am Roten Platz erfahren wir, wo die erste Zeitung herausgegeben und das erste Buch gedruckt wurde, wo sich die erste Akademie befand, an der Michail Lomonossow studierte, wo Handel getrieben wurde. Wir besuchen gemütliche Klosterhöfe und besichtigen große Handelshäuser, Banken und die ehemalige Börse.

Nowaja Basmannaja

Auch außerhalb des Gartenrings gibt es spannende Ecken in der russischen Hauptstadt zu erkunden. Wir spazieren zwischen den Metrostationen Krasnye Worota und Baumanskaja auf der historischen Nowaja Basmannaja, auf der Peter I. in das „neue“ Moskau an der Jausa, die Deutsche Vorstadt, fuhr. In der ehemaligen „Hauptmannssiedlung“ lebten in  klassizistischen Anwesen und Stadtvillen zuerst Adlige, später dann Kaufleute. Zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts kamen Mietshäuser im Jugendstil dazu. Endpunkt wird die Epiphanienkirche zu Jelochowo sein, die von 1938 bis 1991 die Hauptkathedrale des Moskauer Patriarchats war.

Rund um das Erbsenfeld – Staraja Basmannaja

Auch außerhalb des Gartenrings gibt es spannende Ecken in der russischen Hauptstadt zu erkunden. Ein buntes Gemisch an Adelsanwesen, Stadtvillen, Industrie- und Kirchenarchitektur erwartet uns hinter der Metrostation Kurskaja. In dem Bezirk, der von Moskau nach Wladimir führte und früher ein großes Jagdrevier der Zaren war, spazieren südlich der Staraja Basmannaja vorbei am ehemaligen Gaswerk Arma, das sich zu einem Kultur- und Businesszentrum entwickelt, an klassizistischen Palästen, Kirchen, Kaufmannsanwesen, Holzhäusern und spüren noch den Geist des aristokratischen Moskaus des 18. Jahrhunderts. 

Priesterliche Altgläubige – Rogoschskij Zentrum

Ein Spaziergang führt uns in die Siedlung Rogoschskij posjolok in der ul. Staroobrjadscheskaja. Hier befindet sich der Hauptsitz der kirchlichen Altgläubigen mit dem Metropoliten Kornili an der Spitze. Als Altgläubige (старообрядцы) werden diejenigen bezeichnet, die die Kirchenreform unter Nikon, Patriarch von Moskau zwischen 1652 und 1666, nicht mit vollzogen haben. Rogoschskij posjolok ist eine große Anlage mit Winter- und Sommerkirche und anderen Gebäuden sowie einem Friedhof (eingerichtet während der Pest 1771). Der weithin sichtbare 80 m hohe Glockenturm, Moskaus erster Betonbau, wurde vor Kurzem restauriert. Wir halten die Winterkirche für eine der schönsten Kirchen, der große Innenraum ist sehr schlicht gehalten. Respektiert man die Gepflogenheiten des Kirchenbesuchs – Kopfbedeckung, langer Rock für die Frauen, lange Ärmel auch für die Männer – und bleibt am Eingang stehen, um die Kirche nicht zu entweihen, hat man mitunter  das Glück, hereingebeten und in ein Gespräch verwickelt zu werden.

 Preobraschenskij Markt und das Zentrum der priesterlosen Altgläubigen

Dieser Markt befindet sich an der Metrostation Preobraschenskaja Ploschtschad‘, zugegeben, ist schon weit entfernt. Aber er ist mein Lieblingsmarkt, weil – er hat noch den Charme eines sowjetischen Kolchosmarktes, noch gibt es viele Verkaufsstände im Freien, der Preis ist angenehm, das Angebot vielfältig, die Verkäuferinnen sind freundlich. Und als Zugabe – daneben befindet sich ein ungewöhnliches Territorium der Altgläubigen, das man ansehen kann und über die wir sprechen werden.

Usatschowskij Markt, Metro Sportivnaja

Zwischen den Metrostationen Sportivnaya und Frunsenskaya befindet sich der Usatschowskij Markt, für die Bewohner des Deutschen Dorfes gut zu erreichen. Wir bummeln von der Metro Frunsenskaya durch den Mandelstam-Park und einige Straßen des Stadtbezirks Chamowniki vorbei an Villen, großen klassizistischen Gebäuden und über die „Allee des Lebens“, denn die Gegend dort ist von medizinischen Einrichtungen geprägt, bis zum Markt.

Trjochgorka, Kulturcluster in der ehemaligen Stofffabrik mit Werksverkauf

Ein interessanter Spaziergang hinter dem Weißen Haus, vorbei am Memorial für die während des Putsches 1993 Umgekommenen, an einem Observatorium, an Kirchen und Wohnhäusern führt uns zur ehemaligen Trjochgorka-Manufaktur, in der Stoffe hergestellt wurden. Die Produktion ist nun ausgelagert, Den Fabrikverkauf gibt es noch mit schönen Leinenstoffen und bereits fertigen Teilen – Handtücher, Tischdecken, Bettwäsche und anderes mehr, immer eine gute Adresse für Mitbringsel. Das gesamte Areal wird zu einem Kultur- und Kneipen-Cluster entwickelt, gut zum Chillen und Sitzen auf der Sommerveranda.

Vom Fabrikgelände zum Business- und Artcluster

Der Spaziergang fährt in der Nähe der Metro Kurskaya durch drei ehemalige Industrieanlagen, Arma war früher ein Gaswerk, Winsawod erst Brauerei, dann Kelterei und Artplay, ein Werk, in dem Druckmessgeräte hergestellt wurden. In den letzten Jahren verwandelten sich diese Territorien in Plätze zum Arbeiten, es gibt Geschäfte, Showrooms, Ausstellungsräume, Galerien und natürlich viele kleine Restaurants. In Arma liegt der Akzent eher auf dem Business, im Winsawod haben sich viele Galerien angesiedelt und im Artplay begeistert eine Mischung von Bildungseinrichtungen, Architekturbüros, Ausstattern und Ausstellungen.

Pretschistenka-Ostoschenka – Architektur durch die Jahrhunderte

Dieser Spaziergang führt uns durch die Gassen und Höfe rechts und links von zwei Moskauer Prachtstraßen, ul. Ostoshenka und ul. Pretschistenka. Wir sehen Wohnformen zwischen dem 17. und 21. Jahrhundert, entdecken originelle Stadtvillen und Mietshäuser im Jugendstil, klassizistische Paläste und repräsentative Bürogebäude.

Konstruktivismus im Süden Moskaus

Das Gebiet rund um den originellen Schuchowschen Radioturm in der Nähe der Metro Schabolowskaja gehört zu den Vorzeigeobjekten der russischen Avantgarde der zwanziger und dreißiger Jahre des vorigen Jahrhunderts. Neuartige Elemente der Stadtplanung wie Kommunehäuser, Wohnheime, Kulturpaläste oder ganze Wohnanlagen wurden für die Besonderheiten des damaligen Alltags konzipiert und zeugen von den Vorstellungen des „neuen Lebens“ und des „neuen Menschen“. Wir spazieren vorbei an Schulen, einem Industriedenkmal, Wohnheimen, einem Kaufhaus, Kommunehäusern und besichtigen damals moderne avantgardistische Wohnviertel. Ende der Tour ist am Danilowskij Markt. Nach seiner Sanierung gehört er zu den schönsten, aber auch teuersten Märkten. Ob Obst, Gemüse, Fisch oder Fleisch – alle Produkte wurden schon immer ansprechend präsentiert. Ein kleiner, aber sehr feiner Restaurantbereich mit vietnamesischer, israelischer oder dagestanischer Küche lädt zum Essen ein. 

Die Simonov-Siedlung: Kloster und Konstruktivismus

Etwas abseits vom Zentrum Moskaus in der Nähe der Metro Avtosavodskaja ist die Simonov-Siedlung gelegen, ein interessantes Gebiet in mehrerer Hinsicht. Wir wandeln auf den Spuren ehemaliger Industriegebiete, besichtigen die Reste eines alten Wehrklosters, streifen durch ein konstruktivistisches Wohnviertel der dreißiger Jahre. Am Schluss besuchen wir den Kulturpalast des SIL-Autowerkes, ebenfalls aus konstruktivistischer Zeit und haben die Möglichkeit, vom Dach des Gebäudes einen fantastischen Ausblick auf Moskau zu genießen.

Auf der WDNCh

Ein ausgedehnter Spaziergang führt über das interessante Gelände der ehemaligen Allunionsausstellung der Errungenschaften der Sowjetrepubliken. Hier stehen schicke Pavillons, in denen Museen (z. B. Kosmospavillon), Restaurants und Verkaufseinrichtungen (z. B. Weißrussischer Pavillon) untergebracht sind. Die Architektur der Gebäude begeistert. Beeindruckende Springbrunnen, das  Mosquarium, das Modell von Moskau, die Show „Russland – meine Geschichte“ im Pavillon 57, der Handwerkermarkt mit vielen Workshops, der Städtische Bauernhof mit Tieren zum Streicheln – das alles und noch mehr lassen die WDNCh zu einem schönen Ausflugsziel werden. Oft finden hier Festivals und Konzerte statt.

An den Patriarchenteichen, Teil 1

Die Patriarchenteiche liegen im Zentrum Moskaus gleich neben dem Gartenring. Gern gehen die Hauptstädter hier spazieren. Auf dieser abwechslungsreichen Tour tauchen wir ein in die Atmosphäre dieser malerischen Gegend. In den stillen Gassen schufen bedeutende Architekten besondere Werke und lebten interessante Leute. Wir werden Gebäude des Jugendstilarchitekten Franz Schechtel sehen, außerdem viele schöne Mietshäuser, neuere Architektur und Museen. Ein wenig wandeln wir auch auf den Spuren der Figuren aus dem Roman „Meister und Margarita“ von Michail Bulgakow. Abends steppt hier der Bär – es gibt sehr viele tolle Bars und Restaurants.

An den Patriarchenteichen, Teil 2

Auf dieser abwechslungsreichen Tour zwischen der Metro Barrikadnaja, dem Platz Nikitskie Vorota und den „Patriarchenteichen“ tauchen wir ein in die Atmosphäre dieser Gegend. Uns begegnen Gebäude des Jugendstilarchitekten Franz Schechtel, den wir bereits im ersten Teil kennengelernt haben, außerdem Stadtvillen, neuere Architektur und Museen. Wir besuchen die Jüdische Synagoge, eine russisch-orthodoxe Kirche, schauen ins Haus der Architekten und beschäftigen uns mit Fabeln von Iwan Krylov.

Sokolniki und Kirchenmarkt

Auf den ersten Blick scheint es an der Metro Sokolniki, wo die Zaren früher Falken jagten, nichts Interessantes zu geben. Doch das täuscht – ein kleiner Spaziergang führt uns zu den Sehenswürdigkeiten – Kirchen, einem schönen Holzhaus, einer Feuerwache, einem konstruktivistischen Kulturhaus. Das Viertel insgesamt ist geprägt von Ziegelbauten – Krankenhäuser, ehemalige Armenhäuser, Fabriken. Im Anschluss besuchen wir den Kirchenmarkt im Messezentrum des Sokolniki-Parks, der ein großes Territorium des gleichnamigen Bezirks einnimmt. Auf dem Kirchenmarkt sind nicht nur viele Klöster und Kirchen vertreten. Für uns interessant sind auch alle anderen Stände, vor allem Lebensmittel – Honig, Wurstwaren, Fisch, Konfekt, Brot, Piroggen und vieles mehr.

 

 

 

 

 

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