Abseits der breiten Magistralen und allseits bekannten Sehenswürdigkeiten lädt das historische, typisch russische Moskau ein, entdeckt und erkundet zu werden. In dieser lauten und hektischen Stadt gibt es charmante, oftmals versteckte und gemütliche Ecken, meine kleinen Besonderheiten, die ich Ihnen im Rahmen einer individuellen Exkursion gern zeigen möchte.

Wer also nicht nur den Roten Platz kennenlernen will, ist hier genau richtig.

Bitte melden Sie sich unter E-Mail: simonehillmann@web.de oder Telefon: +7 915 242 3679 und wir finden gemeinsam Thema und Termin für einen Spaziergang.

Termine und Touren in kleinen Gruppen bald gern auf Anfrage!

Spaziergänge

NEU! Drei Spaziergänge durch die Gassen am Alten Arbat
Der Alte Arbat, eine der angesagten Visitenkarten Moskaus – das ist nicht nur eine Straße, durch die sich die Touristenmassen wälzen. Im Labyrinth der Arbatgassen und –höfe blieb die Atmosphäre des alten, sehr charmanten und gemütlichen Moskaus erhalten. Wie oft man dort auch spazieren geht – immer ist Neues zu entdecken. Viele Intellektuelle, Künstler, Schriftsteller haben dort gelebt. Wir wandeln auf den Spuren solch bedeutender Russen wie Puschkin, Bulgakov, Tolstoi, Scholochow, Zwetajewa, Jesenin, Melnikov, Polenov … Und selbst Bulgakovs Margarita flog hier auf ihrem Besen entlang.

NEU! Ehemalige Webereien in der Moskwa-Schleife
Zwei ehemalige Webereien stehen im Zentrum dieses Spaziergangs in der Moskwaschleife, zwischen den Metrostationen Park Kultury und Sportivnaja – die „Rote Rosa“ und „Moskovskij Scholk“. Beides sind Betriebe, die inzwischen ihre Produktion ausgelagert haben. Die Fabrikgebäude wurden saniert und in moderne Businesszentren umgewandelt, zum Teil mit Gastronomie und Galerien. Auf dem Weg von der einen Fabrik zur anderen begegnen uns alte Gemächer aus dem 17. Jahrhundert, eine Kirche, die in Sowjetzeiten nicht geschlossen war, die mächtige Frunse-Militärakademie und anderes mehr.

Neu oder zu Besuch in Moskau? Vom monumentalen ins charmante Moskau
Der Spaziergang führt von Nord nach Süd durch das Zentrum der russischen Hauptstadt, beginnend am Puschkindenkmal an der Metro Twerskaja. Über die gleichnamige Straße und ihre Gassen, in denen sich u. a. tolle Geschäfte, verschobene Häuser und prächtige Bauten aus der Stalinzeit befinden, laufen wir zum Theaterplatz mit dem Bolschoi Theater, kommen zum GUM und zum Roten Platz. Dann überqueren wir die Moskwa und erleben ein gemütliches Moskau, mit Hinterhöfen, kleine Gassen, historischer Bebauung, Kirchen und sogar einem Kloster.

Zwei Spaziergänge an Moskaus Hauptschlagader – der ul. Tverskaya
Gassen an der ul. Twerskaya – zwischen Twerskaya und Bolschaya Nikitskaya
Im Einzugsbereich der Gassen links und rechts der ul. Twerskaya im Zentrum Moskaus bewundern wir auf zwei Touren verschobene Häuser, original erhaltene Kirchen, die Kirche der anglikanischen Gemeinde, Theater, Konzertsäle sowie das Universitätsstädtchen an der ul. Mochowaya.
Zahllose Restaurants, Kneipen und Bars verstecken sich oftmals in den entferntesten Ecken der Innenhöfe.
Wir schlendern vorbei an den Wohnhäusern für die Tänzer des Bolschoi Theaters, für Theaterleute und Musiker, sehen ihre Denkmäler und Wohnungsmuseen. In prachtvollen ehemaligen adligen Anwesen sind nun Ministerien, Botschaften und die Moskauer Stadtregierung untergebracht.

Touren im Moskauer Zentrum
Spaziergang durch Kitaigorod
Auf unserem Spaziergang durch das alte Handelsviertel bewegen wir uns zwischen Aufgeklärtheit und Bildung sowie Handel und Unternehmertum. Wir erkunden die ul. Nikolskaya und der ul. Iljinka gleich am Roten Platz, besuchen gemütliche Klosterhöfe und besichtigen große Handelshäuser, Banken und die ehemalige Börse.

Sretenka und Lubjanka – Straßen und Gassen mit viel Geschichte
In den zahlreichen Gassen an der Sretenka stehen viele Kaufmannsanwesen, durch deren Höfe man von einer zur anderen Gasse spazieren kann, in denen früher die leichten Mädchen zu Hause waren. Die ul. Lubjanka wird von den Gebäuden des russischen Geheimdienstes geprägt. Durch das ehemalige Viertel der Franzosen mit der historischen Telefonstation geht es zum Endpunkt der Tour, dem Sretenskij Kloster.

Rund um Kusnetzkij Most
Die Kusnetzkij Most gehört zu den Moskauer Prachtstraßen. Zu den Sehenswürdigkeiten in diesem Gebiet zählen z. B. die Sanduny Banja, die Architekturhochschule, einige Kirchen und luxuriöse Passagen. Zum Schluss werfen wir von oben einen Blick auf Moskaus Zentrum.

Iwanowhügel rund um die evangelische Peter-und-Paul-Kirche
Historische und architektonische Denkmäler wie eins der ältesten Profangebäude Moskaus, Anwesen aus dem 18. Jahrhundert, Einrichtungen verschiedener Konfessionen, so die Hauptsynagoge oder die evangelisch-lutherische Peter-und-Paul-Kirche, ein Kloster sowie stille Gärten und Höfe lassen diesen Spaziergang durch krumme Gassen zu einer abwechslungsreichen Tour werden.

Kriminelles Moskau – rings um den Chitrow-Platz
Mitten im Zentrum Moskaus befand sich vor der Revolution 1917 einer der skandalträchtigsten Plätze – der Chitrovka-Markt, dessen Bewohner und Besucher, deren Erlebnisse und Leben als Vorlage für Maxim Gorkis Stück „Nachtasyl“ dienten.

Drei Spaziergänge an der ul. Pokrowka
Die Straßen und Gassen in der Nähe der ul. Pokrowka bergen viele abwechslungsreiche architektonische Besonderheiten Moskaus – Jugendstilgebäude, altrussische, klassizistische, konstruktivistische, moderne, Häuser aus Stein und sogar aus Holz – alles ist dabei. Kulinarischer Höhepunkt könnte ein Teeeis werden. Auch barocke russisch-orthodoxe Kirchen und solche, die ihrem eigentlichen Zweck nicht mehr dienen, sind dabei.

Zwei Touren in Samoskworetschie
Gegenüber vom Kreml erstreckt sich entlang der ul Pjatnitzkaya auf der anderen Seite der Moskwa Samoskworetschie, einer der ältesten Stadtbezirke der Hauptstadt. Das malerische Viertel mit vielen Gassen und Hinterhöfen wird von zwei- bis dreistöckigen Stadtvillen von Adligen und Kaufleuten sowie von orthodoxen Kirchen, einem Kloster und sogar einer Moschee im tatarischen Viertel geprägt. Wir machen einen Abstecher in den Werksverkauf einer Konditoreiholding und besuchen das Haus des Honigs.

Zwei Spaziergänge an der Poljanka
Auf unseren Spaziergängen entdecken wir die alten Adels- und Kaufmannsvillen, ein originelles Holzhaus im Jugendstil, Botschaften, Kirchen – darunter eine wahre Perle der Architektur – die Kirche des heiligen Gregor von Neocäsarea und eine, die in Sowjetzeiten nicht geschlossen war. Außerdem geht es auf der anderen Seite der ul. Jakimanka zum Museon, wo ältere und neuere Skulpturen, sowjetische und russische, ausgestellt werden.

Zwei Touren an den Patriarchenteichen
Auf diesen abwechslungsreichen Touren lassen wir uns verzaubern von der Atmosphäre dieser malerischen Gegend, die eng mit Michail Bulgakov verbunden ist. In den stillen Gassen schufen bedeutende Architekten besondere Werke und lebten interessante Leute. Wir werden Gebäude des Jugendstilarchitekten Franz Schechtel sehen, außerdem viele schöne Mietshäuser, neuere Architektur und Museen. Abends steppt hier der Bär – es gibt sehr viele tolle Bars und Restaurants.

Kirchen und Klöster zwischen Puschkin- und Trubnaja Platz
Kirchen und Klöster stehen im Mittelpunkt des kleinen Spaziergangs zwischen Puschkinplatz und dem Trubnaja Platz. Alle haben ihre Besonderheiten, wir schauen in kleine Klosterkantinen und können am Ende durch den Zentralen Markt schlendern.

Besuch des Anwesens der Familie Baryschnikov
Ein kleiner Spaziergang führt uns von der Metro Tschistye Prudy bis zur Mauer der Trauer, dem neuen Denkmal für die Opfer des Stalinterrors. Danach besuchen wir ein ehemaliges Anwesen in der ul. Mjasnitzkaja – ein gutes Beispiel für ein klassizistisches Ensemble Ende des 18. Jahrhunderts.

Außerhalb des Gartenrings
Drei Bahnhöfe am Komsomolskaja Platz
Diese Tour führt uns in die Geschichte des russischen Eisenbahnwesens. Drei der neun Moskauer Bahnhöfe konzentrieren sich am Komsomolskaja Ploschtschad – der Kasaner, der Leningrader und der Jaroslawler.

Deutsche Vorstadt und ehemaliger Deutscher Friedhof an der Metro Baumanskaja
Wer gut zu Fuß ist, kann auf dieser Tour nicht nur die Spuren der Deutschen und der russischen Zaren verfolgen, sondern in das Moskauer Leben abseits der großen Sehenswürdigkeiten eintauchen. Doch die Paläste, Kirchen, Kasernen sowie der Deutsche Friedhof sind nicht weniger interessant.

Zwei Spaziergänge an den Basmannaja-Straßen
Auch außerhalb des Gartenrings gibt es spannende Ecken in der russischen Hauptstadt zu erkunden. In der ehemaligen „Hauptmannssiedlung“ erwartet uns ein buntes Gemisch an Palästen, Adelsanwesen, Stadtvillen, Industrie- und Kirchenarchitektur. Höhepunkt ist die Epiphanienkirche zu Jelochowo, die von 1938 bis 1991 die Hauptkathedrale des Moskauer Patriarchats war.

Die „Allee des Lebens“
Wir bummeln von der Metro Frunsenskaya durch den Mandelstam-Park und einige Straßen des Stadtbezirks Chamowniki vorbei an Villen, großen klassizistischen Gebäuden über die „Allee des Lebens“ mit mehr als hundert Jahre alten medizinischen Einrichtungen bis zum Usatschowskij Markt.

Die Simonov-Siedlung: Kloster und Konstruktivismus
Etwas abseits vom Zentrum Moskaus in der Nähe der Metro Avtosavodskaja ist die Simonov-Siedlung gelegen, ein interessantes Gebiet in mehrerer Hinsicht. Wir wandeln auf den Spuren ehemaliger Industriegebiete, besichtigen die Reste eines alten Wehrklosters, streifen durch ein konstruktivistisches Wohnviertel der dreißiger Jahre. Am Schluss besuchen wir den Kulturpalast des SIL-Autowerkes, ebenfalls aus konstruktivistischer Zeit und haben die Möglichkeit, vom Dach des Gebäudes einen fantastischen Ausblick auf Moskau zu genießen.

Zwei Touren über die WDNCh
Auf dem Gelände der ehemaligen Allunionsausstellung der Errungenschaften der Sowjetrepubliken stehen schicke, inzwischen restaurierte Pavillons, deren Architektur wirklich begeistert. Beeindruckende Springbrunnen, das Mosquarium, das Modell von Moskau, der Handwerkermarkt, der Städtische Bauernhof mit Tieren zum Streicheln – das alles und noch mehr lassen die WDNCh zu einem schönen Ausflugsziel werden.

Rundgang auf der Baumanskij Insel
Im ehemaligen Zarenhof, in dem die Familie Romanow die Sommermonate verbrachte, imponiert vor allem die Maria-Schutz-und-Fürbitte-Kirche mit ihren schwarzen Kuppeln und der reich mit Kacheln verzierten Fassade. Der Kachelschmuck mit dem berühmten „Pfauenauge“ stammt vom weißrussischen Meister Stepan Polubes.

Architektur
Pretschistenka-Ostoschenka – Architektur durch die Jahrhunderte
Dieser Spaziergang führt uns durch die Gassen und Höfe rechts und links von zwei Moskauer Prachtstraßen, ul. Ostoshenka und ul. Pretschistenka. Wir sehen Wohnformen zwischen dem 17. und 21. Jahrhundert, entdecken originelle Stadtvillen und Mietshäuser im Jugendstil, klassizistische Paläste und repräsentative Bürogebäude.

Konstruktivismus im Süden Moskaus
Das Gebiet rund um den originellen Schuchowschen Radioturm – gut erhaltene konstruktivistische Wohnviertel mit einiger Infrastruktur sowie einem gut restaurierten Wohnheim gehört zu den Vorzeigeobjekten der russischen Avantgarde der zwanziger und dreißiger Jahre des vorigen Jahrhunderts. Und wir besichtigen einen interessanten Urnenfriedhof.

Holzhäuser in Sokol
Hinter Stalin- und anderen Neubauten versteckt sich die sogenannte „Künstlersiedlung“ Sokol, die erste Moskauer Gartenstadt, in der man sich wie auf dem Dorf fühlt, es ist grün, die Häuser haben Gärten ringsherum und der Lärm der Großstadt wird von hohen Bäumen geschluckt. Außerdem besichtigen wir die Kirche des ehemaligen Dorfes Vsechsvjatskoje, die zu Sowjetzeiten nicht geschlossen war.

Drei Touren durch ehemalige Industriegebiete
Moskaus Zentrum ist reich an Sehenswürdigkeiten der Industriearchitektur. Nachdem viele Betriebe ihre Produktion auslagern mussten, wurden die alten Fabrikgebäude und Werkshallen saniert und umgestaltet.
Interessant sind vor allem diese:
Auf dem Spaziergang zur ehemaligen Schokoladenfabrik Roter Oktober kommen wir an Bauwerken aus vier Jahrhunderten und dem legendären „Haus am Ufer“ vorbei.
Hinter dem Weißen Haus führt uns der Weg vorbei am Memorial für die während des Putsches 1993 Umgekommenen, an einem Observatorium, an Kirchen und Wohnhäusern führt uns zur ehemaligen Trjochgorka-Manufaktur, in der Stoffe hergestellt wurden, nun eignet sie sich eher zum Chillen und Sitzen auf der Sommerveranda..
Gleich drei ehemalige Industrieanlagen, Arma war früher ein Gaswerk, Winsawod erst Brauerei, dann Kelterei und Artplay, ein Werk, in dem Druckmessgeräte hergestellt wurden, befinden sich hinter der Metro Kurskaja.

Interessante Einblicke
Auf den Spuren russischer Ingenieure
Keine Angst, es geht nicht vorrangig um technische Details. Wir werden uns den Leistungen der russischen Ingenieuren – mit Glasdächern, verschobenen Gebäuden, der Wasser- und Stromversorgung oder dem Bau der Metro beschäftigen und das mit den Architekturdenkmälern auf unserem Weg durch das Moskauer Zentrum verbinden.

Priesterliche Altgläubige – Rogoschskij Zentrum
Rogoschskij posjolok ist eine große Anlage mit Winter- und Sommerkirche und anderen Gebäuden sowie einem Friedhof (eingerichtet während der Pest 1771). Hier befindet sich der Hauptsitz der kirchlichen Altgläubigen. Der 80 m hohe Glockenturm ist weithin sichtbar. Wir halten die Winterkirche für eine der schönsten Kirchen, der große Innenraum ist sehr schlicht gehalten. Respektiert man die Gepflogenheiten des Kirchenbesuchs, hat man mitunter das Glück, hereingebeten und in ein Gespräch verwickelt zu werden.

Preobraschenskij Markt und das Zentrum der priesterlosen Altgläubigen
Dieser Markt hat noch den Charme eines sowjetischen Kolchosmarktes, noch gibt es viele Verkaufsstände im Freien, der Preis ist angenehm, das Angebot vielfältig, die Verkäuferinnen sind freundlich. Und als Zugabe – daneben befindet sich ein ungewöhnliches Territorium der Altgläubigen, das man ansehen kann und über die wir sprechen werden.

Sokolniki und Kirchenmarkt
Ein kleiner Spaziergang führt uns zu den Sehenswürdigkeiten in Sokolniki – Kirchen, einem schönen Holzhaus, einer Feuerwache, einem konstruktivistischen Kulturhaus. Das Viertel insgesamt ist geprägt von Krankenhäuser, ehemalige Armenhäuser, Fabriken aus Ziegelsteinen. Im Anschluss besuchen wir den Kirchenmarkt im Sokolniki-Park. Hier sind nicht nur viele Klöster und Kirchen vertreten, auch tolle Lebensmittel – Honig, Wurstwaren, Fisch, Konfekt, Brot, Piroggen und vieles mehr werden angeboten.

Tour mit der Straßenbahn von Tschistye Prudy bis Leninskij Prospekt
In der kalten Jahreszeit bietet sich eine Sightseeing-Tour mit der Straßenbahn an. Wir fahren mit der 39, 3 oder A von der Metro Tschistye Prudy bis zur Metro Leninskij Prospekt. Dabei geht es über den Boulevardring bis zur Moskwa, wo man einen schönen Blick auf den Kreml und eins der Stalinhochhäuser werfen kann. Die Bahn fährt durch Samoskworetschie bis zum Paweletzker Bahnhof, danach durch Industriegelände. Wir besichtigen das Danilow-Kloster, spazieren bis zum gleichnamigen Markt und fahren weiter bis zum Don-Kloster, das wir ebenfalls besuchen.

 

 

 

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